Kanadische Lärche Kombiprofil, 21x121mm KD, 1-seitig Softline, 1-seitig Fasebrett
Kanadische Lärche Kombiprofil, 21x121mm KD, 1-seitig Softline, 1-seitig Fasebrett
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Kombiprofil-Fassadenverkleidung aus kanadischer Lärche, Querschnitt 21 x 121 mm, Deckbreite 111 mm, kammergetrocknet (KD) und unbehandelt. Die beiden Sichtseiten sind unterschiedlich profiliert: eine Seite als Softline-Profil, die andere als glatt gehobeltes Fasebrett.
Materialeigenschaften
Kanadische Lärche (Larix occidentalis) erreicht im Kernholz die Dauerhaftigkeitsklasse 3 nach DIN EN 350, das Splintholz ist nicht dauerhaft (DK 5). Die Rohdichte liegt lufttrocken bei etwa 560 bis 630 kg/m³, die Brinellhärte parallel zur Faser bei rund 21 bis 25 N/mm². Das Holz ist harz- und gerbstoffreich, mit deutlichem Früh-/Spätholzkontrast in der Maserung; Harzgallen sind produkttypisch. Zertifiziert nach PEFC (70 % PEFC certified).
Verarbeitung
- Vorbohren wegen Dichte und Spaltneigung erforderlich.
- Verschraubung mit Edelstahlschrauben A2 (V2A) ausreichend, A4 (V4A) nur bei Wassernähe beziehungsweise Wasserkontakt.
- Montage auf hinterlüfteter Unterkonstruktion, Hinterlüftung mindestens 20 mm.
- In der ersten Regenperiode Gerbsäureauswaschung einplanen - helle Bauteile wie Sockel oder Putz im Ablaufbereich schützen.
Einsatzbereich
Für die Fassadenverkleidung im Außenbereich vorgesehen. Für Gebrauchsklasse GK 3.1 nach DIN 68800 (bewittert, nicht im Erdkontakt) ist Kernholz mit konstruktivem Holzschutz - also einer hinterlüfteten Konstruktion - die Voraussetzung; Splintholzanteile sind für dauerhaft bewitterte Bauteile nicht geeignet. Für Erdkontakt oder dauerhaft nasse Bereiche ist das Material nicht vorgesehen.
Sortierung und Lieferform
Die Sortierung ist Sortierrücklagen: Es handelt sich um Stücke, die bei der Nachsortierung aus der A-Ware aussortiert wurden. Aststellen, Farbschwankungen, Maßtoleranzen und Beschädigungen sind möglich, auch deutliche wie Schlagstellen, Risse, Splitter oder Kantenausbrüche. Dauerhaftigkeitsklasse und Festigkeit des Materials ändern sich dadurch nicht, das einzelne Stück kann aber beschädigt sein - das ist bei der Verschnittkalkulation zu berücksichtigen. Für Sortierrücklagen ist eine Verschnittreserve von mindestens 25 % einzuplanen.
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