Terrassenplaner
Gib die Maße deiner Terrasse ein, wähle Diele, Unterkonstruktion und Befestigung. Der Planer ermittelt, wie viele Dielen du in welcher Länge brauchst, wie viel Unterkonstruktion, Pads und Schrauben dazugehören, und zeigt dir den Preis. Mit einem Klick liegt alles im Warenkorb.
Form und Maße
Miss die Terrasse an der Außenkante des fertigen Belags. Der Planer ergänzt die Fugen und rundet auf ganze Dielen auf.
Treppen, Rundungen oder eine Aussparung für Baum oder Pool? Nimm die freie Form mit Zuschlag, oder ruf uns an: 06322 / 791140. Solche Terrassen planen wir gemeinsam, das dauert zehn Minuten.
Warum Fuge, Richtung und Gefälle wichtig sind
Fuge: Holz arbeitet. Bei Feuchtigkeit quillt es, bei Trockenheit schwindet es. Ohne Fuge drücken sich die Dielen hoch oder Wasser bleibt stehen. Wir empfehlen 5 mm bei Hartholz, 6 bis 8 mm bei WPC und Nadelholz, weil diese stärker arbeiten. Bei sehr breiten Dielen lieber eine Stufe mehr.
Richtung: Dielen entlang der längeren Seite brauchen weniger Stöße und wirken ruhiger. Von der Terrassentür aus gesehen quer laufende Dielen lassen den Raum breiter wirken, längs laufende tiefer. Beide Varianten kannst du oben durchspielen.
Gefälle: Plane 1 bis 2 % Gefälle vom Haus weg (1 bis 2 cm je Meter), damit Regenwasser abläuft. Das Gefälle legst du über die Unterkonstruktion oder die Stelzlager an, es verändert die Mengen nicht.
Terrassendiele
Wähle die Diele, dann siehst du alle lieferbaren Längen mit Preis und Bestand. Du kannst einzelne Längen abwählen, zum Beispiel wenn du nur mit einem Auto abholst.
Diese Längen dürfen verwendet werden
Wir empfehlen mindestens eine Diele Reserve. Sie fängt Fehlschnitte, Astlöcher oder eine Ausbesserung in ein paar Jahren auf, wenn die Charge längst weg ist.
Welche Diele passt zu mir?
Hartholz (Bangkirai, Cumaru, Ipe, Garapa): sehr hart, sehr lange haltbar, natürliche Optik, vergraut ohne Öl silbergrau. Muss vorgebohrt werden. Die Wahl für alle, die eine echte Holzterrasse mit 20 Jahren und mehr wollen.
WPC (Holz-Kunststoff): formstabil, splitterfrei, kein Ölen nötig, farbstabil. Fühlt sich in der Sonne wärmer an als Holz. Ideal für Familien und alle, die wenig Pflege wollen.
Bambus (MOSO): Härte wie Tropenholz, aber schnell nachwachsend. Braucht Pflege wie Hartholz, dafür sehr ruhiges Bild.
Nadelholz und Thermoholz (Lärche, Douglasie, Kiefer KDI, Thermokiefer): günstiger Einstieg, weicher, braucht regelmäßig Pflege. Thermoholz ist durch die Hitzebehandlung deutlich haltbarer.
Unsicher? Muster kannst du im jeweiligen Produkt bestellen, oder du rufst uns an.
Unterkonstruktion und Auflage
Die Unterkonstruktion trägt die Dielen und läuft quer dazu. Wir schlagen ein passendes Profil und den richtigen Abstand für deine Diele vor.
Warum der Abstand und das Profil wichtig sind
Abstand: Je dünner die Diele, desto enger die Unterkonstruktion. Sonst federt die Terrasse oder die Diele bricht an einer Kante. Kahrs empfiehlt 40 cm bei 21 mm Hartholz und WPC, 50 cm bei 25 mm, 60 cm ab 28 mm. Der Planer setzt den Wert für deine Diele automatisch, du kannst ihn enger stellen.
Profil: Unter Hartholz gehört Hartholz (Cupiuba, Angelim Pedra), unter WPC ein WPC- oder Alu-Profil, unter Bambus Alu. Die Unterkonstruktion sollte mindestens so lange halten wie der Belag, sonst reißt du in zehn Jahren eine gute Terrasse auf, weil das Holz darunter fault.
Stöße: Wo zwei Dielen aneinanderstoßen, brauchen beide Enden Auflage. Lege dort die Unterkonstruktion doppelt oder nimm ein breites Profil (90 mm). Der Planer weist dich darauf hin, wenn deine Planung Stöße hat.
Befestigung
Sichtbar verschraubt ist die klassische, robuste Lösung. Clips verschwinden in der Nut und geben ein glattes Bild, brauchen aber eine genutete Diele.
Warum Edelstahl, warum vorbohren, welche Länge
Edelstahl: Verzinkte Schrauben rosten in Kontakt mit Gerbsäure aus Hartholz und hinterlassen schwarze Läufer. V2A reicht im Garten, V4A nimmst du in Küstennähe, am Pool oder bei Eiche und Bangkirai mit hohem Gerbsäureanteil.
Länge: Faustregel doppelte Dielenstärke, bei 25 mm also 50 mm. Zu kurz hält nicht, zu lang spaltet die Unterkonstruktion.
Vorbohren: Hartholz immer vorbohren und senken, sonst reißt die Diele oder der Schraubenkopf bricht ab. Den passenden Senker findest du bei den Empfehlungen unten.
Clips: Jeder Clip hält zwei Dielen und hält gleichzeitig die Fuge. Prüfe im Produkt, dass die Clip-Nut zu deiner Diele passt, bei WPC und Bambus sind die Systeme markengebunden.
Was du außerdem brauchst
Aus unserer Erfahrung: Das hier fehlt auf der Baustelle am häufigsten. Mengen sind auf deine Fläche gerechnet, alles ist abwählbar.
Der Planer ermittelt eine Richtmenge nach den Verlegeempfehlungen von Kahrs. Örtliche Gegebenheiten, Gefälle, Treppen oder Aussparungen können den Bedarf verändern. Bei Fragen helfen wir dir gern weiter.